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2010 - Die Veteranenfreunde sind aus dem Winterschlaf erwacht  
   

(blu) Wie man überall sehen kann, erwacht mit den ersten Sonnenstrahlen die Natur aus ihrem Winterschlaf. Genau so ergeht es den Veteranenfreunden Siebengebirge. Wenn das Wetter bis Mitte März auch noch nicht zu größeren Ausfahrten einlud, so bot aber dem am 20. und 21. März stattfindende Oldtimerteilemarkt in Hennef Gelegenheit, sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Auf diesem jährlich im Frühjahr und Herbst stattfindenden Markt kann man sich mit fehlenden Ersatzteilen eindecken. Aber die Veteranenfreunde suchten hier nicht nur nach Teilen, sondern boten an einem eigenen Stand auch ihre überschüssigen Ersatzteile zu Kauf an. Darüber hinaus bot dieser Markt die richtige Plattform, um auf das bevorstehende Veteranentreffen in Gratzfeld, das in diesem Jahr wieder vom 25.-27. Juni stattfindet, aufmerksam zu machen.

 
   
Karl-Heinz Bluhm, 26. März 2010  
 
2010 - Die Veteranenfreunde auf Tour  
   

(blu) Noch bevor Ende Juni das eigene Veteranentreffen in Gratzfeld stattfindet, wollten einige Mitglieder auf einer größeren Tour Werbung in eigener Sache machen. So trafen sich dann am Dienstag nach Pfingsten drei Veteranen und starteten Richtung Norden. Das Ziel lautete Schleswig-Holstein. So ging es durch das Sauerland, durch den Teutoburger Wald an die Weser. Dem Lauf der Weser wurde bis Stolzenau gefolgt. Hier wurde nach 410 km das erste Mal übernachtet.

 

Am nächsten Morgen ging die Route dann weiter an der Weser nach Nienburg und dann nach Cuxhaven. Hier wurde der Hafen aufgesucht. Anschließend führte die Reise längs der Elbe bis zur Glücksstädter Elbfähre. Das Übersetzen dauerte 30 Minuten, d.h. so breit ist dort die Elbe. Auf der anderen Elbeseite ging es dann nach Büsum. Hier wurde wieder Quartier gemacht. Gefahren worden waren an diesem Tag 390 Kilometer. 

 

Nach einem guten Frühstück führte die Reise über Wesselburen, dem Eider Sperrwerk nach Sankt Peter-Ording und Husum. Anschließend über Bredstedt nach Flensburg, wo die Schwebefähre besichtigt wurde. Die Tour führte weiter über Kappeln und Eckernförde nach Kiel. Als der Plöner See nach 405 Kilometern erreicht wurde, wurde wieder eine Unterkunft gesucht.

 

Am nächsten Tag ging es durch die Holsteinische Schweiz vorbei an Malente, Neustadt in Holstein, Scharbeutz, an den Timmendorfer Strand. Über Travemünde und Lübeck ging es weiter nach Ratzeburg. Von hier führte die Reise über Zarrentin und Boizenburg nach Bleckede. Hier wurde die Elbe per Fähre überquert.. Es ging weiter über Dannenberg, Lüchow, Salzwedel, Oebisfelde, Helmstedt nach Wernigerode im Harz. Das Ziel war nach  430 Kilometer erreicht und somit wieder Zeit Quartier zu machen.

 

Am letzten Tag ging es dann über Bad Harzburg durch das Okertal, vorbei am Okerstausee nach Osterode am Harz. Über Göttingen und Hannoverschmunden durchs Ahnatal. dem Habichtswald ging es nach Hessen. Hier wurde am Ederstausee noch einmal Pause gemacht, bevor es zum Endspurt ging. 'Über Biedenkopf, Bad Laasphe, Erntebrück, Wissen und Windeck wurde nach 425 Kilometern wieder die Heimat erreicht. Insgesamt hatten die drei Fahrer mit ihren Fahrzeugen in diesen fünf Tagen 2.050 Kilometer gefahren, d.h. si e hatten täglich 8-9 Stunden auf ihren Fahrzeugen gesessen - zum Glück alles ohne Ausfall von Mensch oder Maschine.

 
   
Karl-Heinz Bluhm, 12. Juni 2010  
   
  Tour Nummer 2  
     
 

Weil das so schön war, fuhren von den drei Heimkehrern sechs Tage später erneut zwei  auf Tour. Mitgenommen hatten sie wieder einen dritten Veteranen-Freund. Dieses Mal war das Ziel Apolda in Thüringen. Dort fand das 17. Apoldaer Oldtimer Schlosstreffen statt. Dieses Treffen wird seit 11 Jahren traditionsgemäß von den Oberhauer Veteranen-Freunden besucht.

 
 

Die Tour führte durch den Westerwald, den Taunus, dem Vogelsberg nach Lauterbach in Hessen. Über Schlitz, Hünfeld ging es durch die Rhön. Weiter ging es durch Schalkalden und den Thüringer Wald nach Oberhof. Über Ilmenau und Rudolstadt war nach 450 Kilometern Apolda erreicht. Quartier brauchte hier nicht gesucht werden, da bereits von zu Hause aus gebucht worden war.

 
 

Am nächsten Tag wurde die 105 Kilometer lange Rundfahrt mitgemacht. Da in einzelnen Orten Pausen eingelegt wurden, dauerte diese Tour auch von morgens bis nachmittags 17.00 Uhr. Abends fand dann in der Apoldaer Vereinsbrauerei für die Tourteilnehmer ein gemütlicher Abend mit einem kalt/warmen Buffett stat.

 
 

An Tag 3 wurde die Heimreise angetreten. Über Weimar, Erfurt, Gotha ging es bei Waltershausen wieder durch den Thüringer Wald nach Bad Liebenstein und Bad Salzungen und weiter über Bad Hersfeld und Alsfeld nach Marburg. Dann ging es über Bad Endbach und Herborn durch den Westerwald wieder nach Hause. Die Heimat war dann nach 390 Kilometern erreicht.

 
 

So waren bei dieser Tour erneut 945 Kilometer zurückgelegt worden. Zum Glück auch wieder ohne Ausfall von Mensch oder Maschine.

 
     
  Karl-Heinz Bluhm, 12. Juni 2010  
   
  2010 - Die Veteranen-Freunde Siebengebirge zu Besuch im Saarland  
     
 

(blu) Kaum, dass die Veteranen-Freunde Siebengebirge 1983 e.V. (VFS) ihr Treffen in Gratzfeld beendet hatten, ging es zu einem Gegenbesuch nach Rammelfangen ins Saarland. Da die sieben Teilnehmer an dieser Tour aus verschiedenen Richtungen kamen, war als Treffpunkt der Parkplatz an der Linzer Fähre vereinbart worden. Und so trafen dann da auch pünktlich alle Mitfahrer ein. Es kamen eine NSU Max aus Hanau, eine weitere Max aus Bonn, eine Horex aus Köln sowie eine Horex aus Neustadt/Wied. eine Ardie aus Hennef und jeweils eine DKW und eine BMW aus dem Oberhau. Erfreulich war, dass bei dieser Tour alle Fahrzeuge Nachkriegs-Oldtimer aus den 50er Jahren waren. Als Nachwuchsförderung für die VFS hatte der Kollege aus Hanau seinen Sohn mitgebracht.

 
 

So ging es dann bei strahlendem Sonnenschein rheinaufwärts nach Bad Hönningen. Dort wurde mit der Fähre übergesetzt. Nach einem weiteren kurzen Stück längs des Rheins ging es rechts ab ins Brohltal, vorbei an Bad Tönisstein und Maria Laach, über Polch und Münstermaifeld nach Moselkern an die Mosel. Dem Verlauf der Mosel wurde mal links-, mal rechtsseitig bis Traben-Trabach gefolgt. Hier wurde die Mosel verlassen und der Aufstieg nach Longkamp begann. Von dort ging es über die B50 und B327 (Hunsrückhöhenstraße) über Moorbach zur B269. Diser Bundesstraße wurde über Birkenfeld, vorbei an Nohfelden und Tholey, durch Lebach, Dillingen und Wallerfangen, gefolgt bis zum Ziel Rammelfangen. Dieses Ziel war nach ca. 270 Kilometern und sechs Stunden erreicht.

 
 

Nach dem "Quartier machen" und einer nötigen Erfrischung traf man sich mit den Veranstaltern und anderen Gästen zu einem gemütlichen Dämmerschoppen auf dem Festplatz. Trotzdem, dass man sich ja noch vor zwei Wochen in Gratzfeld gesehen und miteinander gesprochen hatte, gab es schon wieder soviel Gesprächsstoff, dass es für einige ein langer Dämmerschoppen wurde.

 
 

Der Samstag wurde unterschiedlich genutzt, einige gingen Schwimmen, andere gammelten herum und wiederum andere erkundeten die Gegend. Aber bei der am Nachmittag stattfindenden geführten Rundfahrt war alles wieder zusammen. Ca. 60 Motorradfahrer beteiligten sich an dieser ca. 35 Kilometer langen Tour durch die nähere Umgebung. Der Abend war wieder für Benzingespräche vorgesehen. Bei all diesen Gesprächen kam das leibliche Wohl der Motorradfahrer aber auch nicht zu kurz. Es wurde fleißig gezapft und der Grill sowie die Friteuse bedient.

 
 

Sonntagmorgen, nach dem gemeinsamen Frühstück auf dem Festplatz, stand die Rückfahrt an. Und die sollte eine ganz andere Route nehmen als die Hinfahrt. Es ging von Rammelfangen aus durch das ganz nahe gelegene Frankreich nach Schengen in Luxemburg, Hier wurden billig die Tanks vollgemacht (Super 1,159) und die Raucher deckten sich mit Zigaretten ein. Nach diesem Stopp ging es entlang der Mosel über Remich, Wasserbillig und Trier nach Schweich. Von hier ab ging es in die Eifel. Die Tour führte über Salmtal, Wittlich und Manderscheid nach Daun. Dort in einem Vorort von Pützborn gibt es eine bekannte Gaststätte, die "Alte Schmiede", die gerne von Motorradfahrern angefahren wird. Nach einem deftigen Mittagessen wurde die letzte Etappe angetreten. Über Kelberg, Welcherath und Meuspath ging es auf kleinen Nebenstrecken zum Nürburgring. Vorbei an der Hohen Acht führte die Strecke über Königsfeld und Sinzig nach Kripp zur Fähre. Von Linz aus ging es über Kretzhaus und Rottbitze und der Oberhau war nach ca. 260 Kilometern wieder erreicht.

 
 

Insgesamt hatten die VFS an diesem Wochenende 570 Kilometer gefahren, außer kleineren Nachbesserungen ohne Probleme an den Fahrzeugen.

 
     
  Karl-Heinz Bluhm, 15. Juli 2010  
   
  2010 - Jahresabschlussfahrt
   
 
   
  2010 - Helferfest bei den Veteranen-Freunden  
     
 

(blu) Fast auf den Tag genau drei Monate nach dem diesjährigen Veteranen-Treffen "Siebengebirgs-Classic 2010" in Gratzfeld gönnten die Veranstalter sich einen gemütlichen Abend. Dieser Abend, der auf dem Anwesen des Geschäftsführers Werner Weber in Elsaff stattfand, sollte ein Dankeschön für die geleistete Arbeit sein. Eingeladen waren neben den bei der Arbeit aktiven Mitgliedern deren Partner und alle Hilfskräfte, die nicht dem Verein angehören, aber trotzdem fleißig geholfen hatten.

 
     
 

Aber auch an diesem Abend waren erneut fleißige Hände gefragt, denn der Grill wollte bedient sein und auch die Getränke mussten unters Volk gebracht werden. Aber auch hierfür fanden sich wieder Freiwillige.

 
     
 

So war es dann ein gemütlicher Abend, an den die dabei Gewesenen bestimmt gerne zurück denken.

 
     
  Karl-Heinz Blum, 12. Oktober 2010  
   
  2010 - Jahreshauptversammlung  
     
 

(blu)  Satzungsgemäß hielten die Veteranen-Freunde Siebengebirge 1983 e.V. (VFS) am 13. Oktober ihrem Vereinslokal "Gasthaus zum Siebengebirge" in Eudenbach ihre Jahreshauptversammlung ab.

 
     
 

23 der insgesamt 50 Mitglieder konnte an dem Abend der 1. Vorsitzende des Vereins, Frank Reuter, begrüßen. Darunter war auch das Ehrenmitglied des Vereins, Willi Lautenbach aus Porz. Dieser hatte es sich trotz seiner 91 Jahre nicht nehmen lassen, dabei zu sein. Zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte hatten die VFS einen Sterbefall zu verzeichnen. Diesem Verstorbenen wurde mit einer Gedenkminute gedacht.

 
     
 

Der Geschäftsführer der Veteranen-Freunde, Werner Weber, gab einen umfassenden Bericht über das abgelaufene Geschäftsjahr,  wobei das herausragende Ereignis des Jahres das 15. Veteranen-Treffen in Gratzfeld war. Besucht seitens der VFS wurden wieder die Treffen in Apolda/Thüringen, Butzbach, DKW-Treffen in Maintal, Lohra und Rammelfangen im Saarland. Diese Treffen wurden all von kleineren Gruppen besucht. An der Jahresanfahrt der VFS im April nahmen 11 Fahrer teil, bei der Jahresabschlussfahrt im September waren es 12 plus einem Gast und das Ehrenmitglied mit dem 1. Vorsitzenden im PKW. Über diese offiziellen Touren hinaus wurden von den einzelnen Mitgliedern unterschiedliche Ausflüge unternommen, teils allein, teils aber auch zu mehreren.

 
     
 

Der Kassierer, Erhard Herrmann, konnte vermelden, dass die Kasse immer noch im Plus ist, was ihm einen Applaus einbrachte.

 
     
  Bei der anschließenden Vorstandswahl gab es keine Veränderungen. Alle Vorstandsmitglieder wurden auf ihrem Posten bestätigt. So besteht der Vorstand für weitere zwei Jahre aus dem   
     
1. Vorsitzenden Frank Reuter
2. Vorsitzenden Willi Pütz
Geschäftsführer Werner Weber
Kassierer Erhard Herrmann
Schriftführer Walter Knaflic
 

Zum Abschluss wurde unter dem Punkt Verschiedenes der Beginn der monatlichen Versammlungen und 
der jährlichen Jahreshauptversammlung einheitlich auf 20.00 Uhr festgelegt.

   
  2010 - Weihnachtsfeier  
     
 

(blu) Alljährlich Mitte Dezember halten die Veteranenfreunde Siebengebirge (VFS) ihre Weihnachtsfeier ab. Dazu werden die Lebenspartner der Mitglieder ebenfalls eingeladen. Dieses  ist dann eine kleine Entschädigung dafür, dass sie das ganze Jahr über häufig allein gelassen werden. 

 
     
 

So konnten dann der Vorsitzende des Vereins, Frank Reuter, sowie der Geschäftsführer Werner Weber ca. 50 Gäste begrüßen, unter ihnen das einzige Ehrenmitglied des Vereins, Willi Lautenbach mit seiner Frau Ursula. Erfreut zeigte sich auch Frank Reuter darüber, dass der Schirmherr des diesjährigen Gratzfelder Veteranentreffens, Dr. h.c. Werner Templin mit seiner Frau Waltraud der Einladung gefolgt waren. Auch von der KG "Spitz pass ob" war eine Abordnung erschienen.

 
   

Viel Arbeit hatte der Vorstand sich im Vorfeld mit dem Einrichten und der Dekoration des Pfarrsaals gemacht. Die Fa. PeJo hatte für die Getränke gesorgt und die Fa. Fassbender für die feste Nahrung. Dass es allen gut schmeckte, konnte man an den Mienen erkennen.

 
   

Gesprächsstoff gab es ja auch reichlich, sei es das diesjährige Treffen oder anstehende Instandhaltungen an den Fahrzeugen oder aber auch schon die Planungen der nächsten Touren in 2011. Fest steht jetzt schon, dass Mitte April nach Papenburg gefahren wird. 

 
   

Da Jahr 2011 wird hoffentlich besseres Wetter mit sich bringen, damit wieder reichlich schöne Fahrten unternommen werden können.

 
   
Karl-Heinz Blum, 12. Dezember 2010  
     
aktualisiert 04. Januar 2011  
  Kontakt und Auskünfte: Werner Weber  Telefon: 02645 - 3386