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Wie alles begann - 1983 bis 1995 | |
| Die Veteranen-Freunde
Siebengebirge 1983 e.V. (VFS) sind nicht, wie oft fälschlicherweise
vermutet wird, ein Verein ehemaliger Kämpfer oder Reservisten einer
Wehrmacht, sondern schlicht und einfach eine Gruppe Menschen, die
sich für Veteranen-Motorräder begeistern. Deren Ziel ist es, Beratung
bei der Restaurierung der als technisches Kulturgut anzusehenden
Veteranen-Motorräder zu geben. Auch Hilfestellung in allen damit
zusammenhängenden Fragen, um eine möglichste originalgetreue
Restaurierung zu ermöglichen, wird angeboten.
Weiterhin sind die Wahrung und Förderung gesellschaftlicher Aktivitäten, wie gemeinsame Ausfahrten, Organisation von Treffen für Veteranen-Motorräder weiterhin zu gewährleisten, Ziel der VFS. Ebenso ist das Kontakthalten zu anderen in- und ausländischen Clubs bzw. Vereinen gleicher Zielsetzung Bestandteil unserer Aktivitäten. |
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| Das Lebensalter der Mitglieder spielt in diesem Punkt überhaupt keine Rolle. Das jüngste Mitglied bei den VFS ist gerade 24 Jahre alt, der Senior, Ehrenmitglied Willi Lautenbach, ist 1919 geboren. | ||
| 1983 war das Jahr, in dem der Stammtisch der VFS ins Leben gerufen wurde. Die Gründer waren Wolfgang Taxacher, Hans-Günther Devos und Willi Nitzke. Ebenfalls fand in dem Jahr 1983 das erste Treffen für Veteranen-Motorräder in Känigswinter-Gratzfeld statt. Die Verantwortung und das finanzielle Risiko übernahmen die drei Stammtischgründer. Hilfestellung und tatkräftige Unterstützung erhielten sie durch ihre Stammtischkollegen. | ||
| Schnell war die Zahl der regelmäßigen Stammtischteilnehmer auf über 20 angewachsen. Bis 1985 wurden die ersten drei Treffen für Veteranen-Motorräder mit in- und ausländischer Beteiligung jährlich durchgeführt. Aber dann zeigte es sich, dass die Organisation sehr aufwändig war und deshalb entschloss man sich ab 1986 nur noch im Zweijahresrhythmus ein Treffen zu veranstalten. | |||
| Bis 1994 wurden alle Treffen zwar mit Unterstützung und Hilfestellung der Stammtischteilnehmer durchgeführt, aber die Verantwortung und das finanzielle Risiko lag immer noch in den privaten Händen der drei Gründer des Stammtisches. Ende 1995 wollte keiner der bisherigen Privaten seinen Namen für die nächste Veranstaltung, das 8. Treffen in 1996 mehr hergeben. Der Stammtisch stand nun vor dem Problem, wer das nächste Treffen veranstaltet. Dass es weitergehen musste, war klar. Das Gratzfelder Treffen war inzwischen so bekannt und berühmt geworden, dass an ein Ausfallen überhaupt kein Denken war. Immerhin kamen und kommen auch noch heute Besucher aus den Niederlanden, Luxemburg, Norddeutschland, dem Schwarzwald, vom Bodensee, aus dem Saarland, aus Thüringen - kurz aus ganz Deutschland und dem angrenzenden Ausland. Als Lösung bot sich die Gründung eines Vereins an. | |||
| Die Vereinsgründung | |||
| Beim Stammtisch am 8. November 1995 wurden die Anwesenden befragt, wer denn wohl bei einer Vereinsgründung mitmachen würde. Es zeigten 16 der anwesenden Veteranen-Freunde Interesse. Also entschloss man sich, eine Satzung zu erstellen und einen Verein mit dem Status "e.V." zu gründen. Die Satzung wurde von Karl-Heinz Bluhm, Karl-Josef Gilgen, Willi Nitzke und Wilfried Renn erarbeitet und in ihrer ursprünglichen Form im Januar 1996 vom Amtsgericht Königswinter genehmigt. | |||
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Jetzt konnte also die Gründungsversammlung stattfinden. Das geschah am 9. März 1996 in dem Vereinslokal der VFS, damals Bauernstube, heute "Altes Gasthaus zum Siebengebirge". Die damals erschienenen 20 Veteranen-Freunde wählten den ersten Vorstand des neuen Vereins, der sich wie folgt zusammensetzte: | ||
| 1. Vorsitzender 2. Vorsitzender Geschäftsführer Kassierer Schriftführer |
Wilfried Renn Willi Nitzke Karl-Josef Gilgen Willi Lautenbach Karl-Heinz Bluhm |
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| Der Verein hatte zu Beginn 20 festeingeschriebene Mitglieder. Somit gab es einen neuen Verein und das Fortbestehen der Treffen für Veteranen-Motorräder im Oberhau war erst einmal wieder gesichert. | |||
| Kontakt und Auskünfte: Werner Weber Telefon: 02645 - 3386 |